Cyanursäure
Cyanursäure, kurz CYA, ist ein Stabilisator für Chlor im Poolwasser. Sie schützt freies Chlor vor dem schnellen Abbau durch die UV-Strahlung der Sonne und wird deshalb vor allem in Außenpools eingesetzt.
Cyanursäure gelangt entweder als eigener Chlorstabilisator oder über organische Chlorprodukte in das Poolwasser. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Chlortabletten und Chlorgranulate. Während das Chlor verbraucht wird, bleibt die Cyanursäure im Wasser und kann sich mit der Zeit anreichern.
Warum ist der CYA-Wert wichtig?
Eine angemessene Menge Cyanursäure verlängert die Wirkung des Chlors bei Sonneneinstrahlung. Ist der CYA-Wert jedoch zu hoch, wird ein größerer Anteil des Chlors gebunden. Dadurch steht weniger wirksames Chlor für die Desinfektion des Poolwassers zur Verfügung.
Als Orientierung wird für private Außenpools häufig ein CYA-Wert von etwa 30 bis 50 mg/l empfohlen. Der passende Bereich hängt jedoch vom verwendeten Pflegesystem und den jeweiligen Herstellerangaben ab.
Wie wird Cyanursäure gemessen?
Der CYA-Wert kann mit geeigneten Teststreifen oder einem digitalen Pooltester gemessen werden. Ein zu hoher Wert lässt sich nicht mit gewöhnlicher Poolchemie abbauen. In der Regel muss ein Teil des Poolwassers gegen frisches Wasser ausgetauscht werden.
Bei der Beurteilung sollten auch das freie Chlor und der pH-Wert berücksichtigt werden. Weitere Informationen finden Sie im Apoolco-Ratgeber „Welche Wasserwerte im Pool sind die wichtigsten?“ .