Calciumhärte
Die Calciumhärte bezeichnet den Anteil der gelösten Calciumionen im Poolwasser. Sie ist ein Bestandteil der Wasserhärte und wird üblicherweise in mg/l Calciumcarbonat beziehungsweise ppm angegeben.
Die Calciumhärte darf nicht mit der Gesamthärte verwechselt werden. Während die Calciumhärte nur Calcium berücksichtigt, umfasst die Gesamthärte zusätzlich weitere gelöste Erdalkalimetalle, insbesondere Magnesium.
Warum ist die Calciumhärte wichtig?
Ist die Calciumhärte zu niedrig, kann das Wasser mineralische Bestandteile aus Beton-, Putz- oder Fugenoberflächen lösen. Dadurch können raue Stellen oder Schäden an mineralischen Beckenoberflächen entstehen.
Bei einer zu hohen Calciumhärte steigt dagegen die Gefahr von Kalkablagerungen und trübem Wasser. Dieses Risiko nimmt insbesondere bei einem hohen pH-Wert und erhöhter Wassertemperatur zu.
Wie wird die Calciumhärte gemessen?
Die Calciumhärte kann mit geeigneten Reagenzien und einem elektronischen Pooltester bestimmt werden. Welcher Zielbereich sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Beckenmaterial, der Wassertemperatur und dem verwendeten Pflegesystem ab. Deshalb sollten die Vorgaben des Pool- und Pflegemittelherstellers berücksichtigt werden.
Weitere Informationen zur Beurteilung der Wasserqualität finden Sie im Apoolco-Ratgeber „Welche Wasserwerte im Pool sind die wichtigsten?“ .