Pufferkapazität
Die Pufferkapazität bezeichnet die Fähigkeit des Poolwassers, plötzliche Veränderungen des pH-Werts abzufangen. Sie sorgt dafür, dass der pH-Wert bei der Zugabe von Poolpflegemitteln oder durch äußere Einflüsse nicht sofort stark steigt oder fällt.
Maßgeblich für die Pufferkapazität ist die Alkalinität, die auch als TA-Wert bezeichnet wird. Sie beruht im Poolwasser hauptsächlich auf gelösten Hydrogencarbonaten und wird üblicherweise in mg/l Calciumcarbonat beziehungsweise ppm angegeben.
Warum ist die Pufferkapazität wichtig?
Bei einer zu niedrigen Pufferkapazität reagiert der pH-Wert empfindlich auf kleine Veränderungen. Er kann stark schwanken und lässt sich nur schwer stabil einstellen. Dies wird häufig als pH-Sprung bezeichnet.
Eine zu hohe Pufferkapazität erschwert dagegen die Korrektur des pH-Werts. Sie kann einen hohen pH-Wert begünstigen und damit zu trübem Wasser oder Kalkablagerungen beitragen.
Wie wird die Pufferkapazität gemessen?
In der privaten Poolpflege wird die Pufferkapazität normalerweise über die Gesamtalkalinität beziehungsweise den TA-Wert beurteilt. Als Orientierung gilt häufig ein Bereich von etwa 80 bis 120 mg/l. Die Vorgaben des verwendeten Pflegesystems sollten jedoch immer berücksichtigt werden.
Die Messung erfolgt mit geeigneten Teststreifen, Reagenztabletten oder einem elektronischen Pooltester. Weitere Informationen zu den wichtigsten Wasserparametern finden Sie im Ratgeber „Welche Wasserwerte im Pool sind die wichtigsten?“ .